Du findest gut, was hier passiert? Dann werde Cheerleader für den Spielraum Mobile Kochwerkstatt Mainz:
Cheerleader bekommen regelmäßig Updates vom Projekt per E-Mail und werden zu Events eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos und kann jederzeit beendet werden.
In sozial benachteiligten Stadtteilen fehlt es Kindern&Jugendlichen häufig an niedrigschwelligen Zugängen zu gesunder Ernährung und praktischer Ernährungsbildung. Sozioökonomische Barrieren, geringes ausgeprägtes Bewusstsein bzw. Wissen in den Herkunftsfamilien führen dazu, dass wichtige Kompetenzen im Bereich Ernährung, Nachhaltigkeit und Gesundheit nicht vermittelt werden. Die mobile Küche kommt direkt in die Stadtteile und macht niedrigschwellige Angebote im öffentlichen Raum für alle Kinder.
Mit dem Projekt wollen wir die Ernährungskompetenz, eine nachhaltigere Lebensweise und die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Stadtteilen stärken. Gleichzeitig soll die Vermittlung von demokratischen Entscheidungsprozessen (z.B. bei der Entscheidungsfindung bezüglich Speisenauswahl) sowie das Einüben von Kommunikationstechniken bei Gruppengesprächen mittels dem Prinzip: Sprechen und Zuhören zum Tragen kommen. Außerdem sollen praktische Kochfertigkeiten und Ernährungswissen vermittelt sowie eine gesunde, nachhaltige Ernährungsweise gefördert werden. Gleichzeitig wollen wir für regionale, saisonale und biologische Lebensmittel sensibilisieren und die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Klima und globaler Gerechtigkeit auf spielerische bzw. gut schmeckende Art und Weise aufzeigen. Die Förderung von Bewusstsein für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster ist ein weiteres Ziel, was das Projekt verfolgt. Elementarer Bestandteil des Projekts ist zudem die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Abbau sozialer Ungleichheit, indem wir Begegnungsräume für verschiedene soziale Gruppen schaffen. Darüber hinaus wenden wir Methoden an, die Partizipation und Selbstwirksamkeit junger Menschen ermöglichen. Sie sollen lernen und erfahren, was Integration und Inklusion durch das gemeinsame Kochen und Essen bedeutet.
Konkrete pädagogische Bausteine sind:
• Das praktische Kochen mit regionalen, saisonalen Zutaten
• Experimentieren mit verschiedenen Küchen der Welt
• Vermittlung von Grundtechniken und Lebensmittelkunde
• Workshops zu Themen wie Lebensmittelverschwendung, Klimaschutz, Fair Trade
• Exkursionen zu Bauernhöfen, Wochenmärkten, Gemeinschaftsgärten
• Globales Lernen: Woher kommen unsere Lebensmittel? Unter welchen Bedingungen
werden sie produziert?
• Gemeinsame Kochereignisse und interkulturelle Feste
• "Koch-Challenges" und kreative Wettbewerbe
• Öffentliche Verkostungen und Nachbarschaftstreffen
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