Ohne geht’s besser! Der Podcast für ein erfülltes Leben ohne Alkohol.
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Ohne geht’s besser! Der Podcast für ein erfülltes Leben ohne Alkohol.

Suchtberatung neu gedacht: anonym, niedrigschwellig, direkt aufs Ohr.
OrtFrankfurt
Nachbarschaftsraum Frankfurt-Innenstadt
Dekanat Frankfurt und Offenbach

Der innovative Kern

Wir übertragen das Wirkprinzip der Selbsthilfegruppe in ein wöchentlich aktualisiertes, dauerhaft abrufbares Audioformat. Betroffene, Angehörige und Fachleute kommen moderiert und mit festem Gesprächsleitfaden zu Wort. Das Ergebnis wirkt wie eine Selbsthilfegruppe: kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema, gestärkte Wachsamkeit gegenüber dem Suchtmittel, Lernen aus persönlichen Geschichten, das Einordnen von Rückschritten und die Reflexion des eigenen Verhaltens am Gehörten der anderen. Neu ist, dass all das ohne Termin, ohne Öffnungszeiten, ohne Schamschwelle und ohne Mitgliedschaft funktioniert, offen für jeden, der etwas verändern möchte. Auch mit anonymem Feedbackkanal.

Was daran neu ist: die Lücke, die wir schließen.

Bisher standen sich zwei Welten gegenüber: Präsenzangebote mit Terminen, Öffnungszeiten und Schamschwelle auf der einen Seite, digitale Ratgebertexte ohne emotionale Nähe und einzelne Sucht-Podcasts aus reiner Selbsterfahrung auf der anderen. Dazwischen klafft eine Lücke, die „Ohne geht’s besser!“ schließt:

  • Kontinuierliches, wöchentliches Format statt punktueller Angebote.
  • Betroffene, Angehörige und Fachleute strukturell eingebunden, nicht nur einzelne Erfahrungsberichte.
  • Anonym, nahbar und für alle offen, wie in der Selbsthilfe, aber ohne deren Zugangshürden.
  • Aufgebaut auf einem soliden Konzept mit funktionierender Infrastruktur, also kein Experiment.

Warum das gerade für die Kirche innovativ ist

Kirchliche Suchthilfe wartet bisher darauf, dass Menschen die Beratungsstelle betreten. Wir drehen das um: Das Angebot kommt digital zu den Menschen. Die kirchlichen Wurzeln der Suchthilfe werden digital fortgeschrieben, Kirche übernimmt damit eine digitale Vorreiterrolle. Das Modell ist übertragbar auf weitere diakonische und kirchliche Themenfelder und wird sichtbar in Gemeinden, Gemeindebriefen und lokalen Medien.

Warum es funktioniert

Das Angebot wirkt bereits heute und wächst mit jeder Episode. Es erreicht Menschen niedrigschwellig und absolut anonym, überall und jederzeit, auch im Urlaub, bei der Pflege von Angehörigen oder abseits größerer Städte. Das Format ist vertraut und wiedererkennbar, zugleich immer aktuell durch neue Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Die Produktion im virtuellen Studio ist schlank und nutzt bereits vorhandene Infrastruktur. Dabei zeigt sich ein direkter Zusammenhang: Mehr wöchentliche Episoden führen unmittelbar zu mehr Verbreitung.

Wohin die Innovation weiterwächst, und wofür die Förderung wirkt

Die Förderung ermöglicht den Ausbau genau dieser Innovation.

  • Zielgruppenspezifische Spezialserien, etwa zu belastenden Berufen (Pflege, Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Medizin) und zu Kindern aus suchtbelasteten Familien, einem oft übersehenen Thema.
  • Weitere Suchtfelder wie Nikotin, Glücksspiel und andere Verhaltenssüchte.
  • Live-Formate in Städten und Regionen, die das Angebot in städtische und soziale Räume tragen.
  • KI-gestützte Produktion, mit der Episoden auch aus reinem Text mit synthetischer Stimme entstehen, wenn keine Studioaufnahme möglich ist. Das sichert Reichweite bei gleichbleibend niedrigen Kosten.

Weiterführende LinksExterne Vorstellungsseite (ASS/Alkohol- und Suchtselbsthilfe): https://www.ass-darmstadt.de/ohne-gehts-besser-podcast-von-jan-victor-eisenberg/

Spotify: https://open.spotify.com/show/36pjMSMc35zAoJsiCpEiPK

Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/ohne-gehts-besser/id1613678597

Amazon Music: https://music.amazon.com/podcasts/8bc161c3-815b-4464-8c8a-75111009ed6c

Deezer: https://deezer.com/show/1001909701

 

Team

Sarah Charlotte Krämer Referentin Stabsstelle Engagement, Förderung und Stiftungen
Jan-Victor Eisenberg Podcast Host, Interviewpartner und Herausgeber
Martin Meding Arbeitsbereichsleitung Beratung und Therapie
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